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Wesel
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Hüsch und Jazz. Frieden fängt beim Frühstück an

Kabarettistisch-musikalischer Abend am 9. Januar in der Friedenskirche

Hüsch und Jazz. Frieden fängt beim Frühstück an
Am 1. Advent wurde die Friedenskirche 60 Jahre alt, die den Frieden im Namen trägt. Im gleichen Jahr wäre der niederrheinische Kabarettist Hanns Dieter Hüsch 100 Jahre alt geworden. Beide Anlässe haben Okko Herlyn und Heike Kehl mit einem kabarettistisch-musikalischen Programm verbunden, mit dem sie am 9. Januar in der Friedenskirche gastierten. Trotz des winterlichen Wetters kamen knapp 100 Personen in die Friedenskirche und erlebten einen abwechslungsreichen Abend. Das Team der Kirchenkneipe sorgte für Snacks und Getränke, eine gute Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche in der Pause und nach dem Programm.
Christoph Kock, Pfarrer

Hanns Dieter Hüschs Texte von Himmel und Erde, Komik und Tragik, Zärtlichkeit und Widerstand haben bis heute eine erstaunliche Aktualität behalten. Unverwechselbar seine wild wuchernden Geschichten aus der niederrheinischen Provinz, seine Haltung gegen Rassismus, Ausgrenzung, Gewalt und Krieg, seine Vision vom „großen Menschenhaus“, in dem Geschwisterlichkeit, Solidarität und vor allem Humor wohnen, seine nur scheinbar naive Frömmigkeit, sein Glaube an den Gott der Zukurzgekommenen und Spurenlosen, der Geknickten und Gekränkten. Das Ganze begleitet mit Hüschs eigenen Liedern und weiteren einfühlsamen Jazz-Standards.
Okko Herlyn, Sohn von Edzard Herlyn, dem ersten Pfarrer der Friedenskirche, später selber Pfarrer und Theologieprofessor, ist auch als niederrheinischer Kleinkünstler unterwegs. Heike Kehl, Diplom-Sozialarbeiterin, ist seit vielen Jahren in der Jazzszene des Ruhrgebiets als Sängerin aktiv.